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Grußwort

Sehr verehrte Frau Kollegin,
sehr geehrter Herr Kollege,


die Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie hat mit der Auswahl des neuen Standortes Wiesbaden für ihre Jahrestagung einen wichtigen Schritt in die Zukunft getan. Die vielfältigen Entwicklungen innerhalb des Faches, die steigende Nachfrage nach Fortbildungsinhalten und Informationen über wissenschaftliche Neuerungen sowie die zunehmende Mitgliederzahl der Arbeitsgemeinschaft selbst und die hohe Akzeptanz bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der vorangegangen Jahrestagungen verlangten nach einem Rahmen, der diesen steigenden Ansprüchen gerecht werden kann.Wir freuen uns, Ihnen einen solchen Rahmen nunmehr bieten zu können.

Die diesjährige Jahrestagung steht unter den Leitthemen „Kieferchirurgische Grundprinzipien auf dem Prüfstand“ und „Orthognathe Chirurgie“.
Zwischen diesen beiden Themenblöcken wird am „Tag der Forschung“ am Freitag, den 26. Mai 2006 auch ein Forum für neue wissenschaftliche Ergebnisse geboten, die in Kurzvorträgen ein vielfältiges Spektrum aktueller Forschungsaktivitäten widerspiegeln.

Erstmalig wird eines der Tagungsthemen, die „Orthognathe Chirurgie“, auch in zwei Disputationen dargestellt werden. Ziel ist dabei die kritische Auseinandersetzung mit der Grenzziehung zwischen primär geplanter Umstellungsosteotomie
und Distraktionstherapie und der Sicherung des Therapieerfolges durch computergestützte Planung.

Das breite Spektrum dieser Tagung wird noch erweitert durch die bewährte und enge Kooperation mit dem interdisziplinären Arbeitskreis für Oralpathologie und Oralmedizin, in dessen Vorlesungsblock das wichtige Thema der „Nicht-epithelialen Tumoren der Mundhöhle“ dargestellt werden wird. Das Spektrum der Diagnosen bezüglich der Weichgewebstumoren hat sich in den
letzten Jahren deutlich erhöht und die neue WHO-Klassifikation gibt nun eine differenziertere Betrachtung der Dignität der Tumoren vor. Mit der Besprechung dieses Themas soll den Tagungsteilnehmern die Möglichkeit gegeben werden, ihr Wissen auf diesem wichtigen Gebiet zu aktualisieren.

Im Namen der Vorstände der Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie und des
Arbeitskreises für Oralpathologie und Oralmedizin freuen wir uns darauf, Sie in Wiesbaden begrüßen zu dürfen.Wir wünschen Ihnen, dass Sie aus dieser Jahrestagung neue Erkenntnisse für weitere Forschungsaktivitäten, aber auch
zahlreiche Hinweise zur Umsetzung dieser Erkenntnisse in die tägliche Praxis mitnehmen können.

Daneben bietet Wiesbaden sicherlich auch einen Rahmen, um während und nach der Tagung in Diskussionen und Gesprächen das kollegiale Miteinander zu pflegen – Aktivitäten, die letztlich auch in den Bezeichnungen „Arbeitsgemeinschaft“ und „Arbeitskreis“ enthalten sind.

Prof. Dr. G.Wahl
1.Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie

Prof. Dr. Dr. T. E. Reichert
1.Vorsitzender des Arbeitskreises Oralpathologie und Oralmedizin