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Grußwort

Professor Wahl

Sehr verehrte Frau Kollegin,
sehr geehrter Herr Kollege,


nach dem Wechsel des traditionellen Tagungsortes der Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie und des Arbeitskreises für Oralpathologie und Oralmedizin von Bad Homburg nach Wiesbaden stehen nun die Struktur der Tagung und der neue Tagungsort zum zweiten Male auf dem Prüfstand.


Die Erfahrungen aus der vergangenen Jahrestagung in Wiesbaden und viele konstruktive Anmerkungen aus der Mitgliederschaft spiegeln sich in dem vorliegenden Programm wieder.

Professor Reichert

Die Vorstände und Beiräte beider Gesellschaften würden sich freuen, die Attraktivität und Akzeptanz für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch weiter verbessert haben zu können.

Ein positiver Aspekt wird sicherlich auch die Neugestaltung der Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden sein,wodurch auch neue Raumkonzepte umgesetzt werden konnten.

Die Jahrestagung 2007 wird sich mit den Problemen der Kieferhöhle und der Osteoporose befassen, wobei gerade das Thema der Osteoporose und den viel diskutierten Problemen der isphosphonat-assoziierten Kiefernekrosen von hochaktueller Bedeutung ist.

Das Thema „Kieferhöhle“ wird von der Physiologie und Pathologie bis zu den Problemen durch Traumata und Infektionen und den speziellen Problemen von Implantatmaßnahmen in dieser Region ausführlich beleuchtet werden. Das Hauptthema des Arbeitskreises Oralpathologie und Oralmedizin „Die Kieferhöhle– Physiologie und Pathologie“ wird eine wichtige Ergänzung bieten und insbesondere auch die neue WHO-Klassifikation der Kieferhöhlentumoren aufgreifen.

Ein besonderes „Highlight“ der vergangenen Jahrestagung war die Disputatio, mit der auch in diesem Jahr wieder zwei Themenkomplexe kontrovers dargestellt werden. Zur Frage steht, ob eine Resektionshöhle im Oberkiefer primär durch Rekonstruktion verschlossen werden sollte oder nicht und ob bei Oberkiefertumoren die primäre prophylaktische Lymphknotentherapie ein Standardtherapiekonzept ist.

Die vielen interessanten Vorträge am Tag der Forschung und die zahlreichen Posterpräsentationen präsentieren dazu Aktuelles aus der laufenden Forschung an den verschiedenen Standorten.

Die Vorstände der Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie und des Arbeitskreises für Oralpathologie und Oralmedizin hoffen, mit diesem Programm nicht nur Ihr Interesse zu ecken, sondern aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu präsentieren und Hinweise zu vermitteln, die auch in der täglichen Praxis Ihre Bedeutung haben. Ihnen allen wünschen wir einen angenehmen Aufenthalt in Wiesbaden, einen regen kollegialen Austausch und natürlich ein immer besseres Kennenlernen des neuen Tagungsstandortes Wiesbaden.

Prof. Dr. G.Wahl
1.Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie

Prof. Dr. Dr. T. E. Reichert
1.Vorsitzender des Arbeitskreises Oralpathologie und Oralmedizin